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Herzlich Willkommen auf den Seiten des LWL-Referats für Chancengleichheit!

Das Video „Klug.Mutig.Unbeirrt.“ handelt vom Kampf der Frauen ums Wahlrecht, Tricks der Männer & die Forderung nach Parité. In 100 Jahren wurde vieles erreicht, doch seit 1919 sind Frauen in keinem Parlament Deutschlands gleichberechtigt vertreten...

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Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern...

... sowie die Beseitigung aller bestehenden Nachteile zwischen den Geschlechtern ist als Verfassungsauftrag im Grundgesetz Artikel 3 Absatz 2 verankert. Der LWL verwirklicht dieses Verfassungsgebot, indem er eine hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte bestellt hat. Die Gleichstellungsbeauftragte ist frei von fachlicher Weisung und nimmt ihre Aufgabe als Angehörige der Verwaltung wahr.

Wichtigstes Handwerkzeug der LWL-Gleichstellungsstelle sind das Landesgleichstellungsgesetz NRW (LGG NRW) sowie die Dienstanweisung Gleichstellung, die für alle LWL-Beschäftigten verbindlich ist.

Auf Grundlage des Paragraphen 5 des LGG NRW erscheint auch der LWL-Gleichstellungsplan, welcher von 2019 für fünf Jahre bis 2024 gilt. Er löst die verschiedenen Frauenförderpläne der vergangenen Jahre ab. Die neue Namensgebung begegnet auch der Tatsache, dass die Bezeichnung „Frauenförderplan“ häufig zu der Fehlwahrnehmung führt, Frauen seien allein aufgrund ihrer geschlechtlichen Zugehörigkeit förderbedürftig.

Lassen Sie sich übrigens nicht beirren: Die Dienstanweisung Gleichstellung heißt zwar aktuell noch "LWL-Gleichstellungsplan", befindet sich aber in Bearbeitung und wird demnächst neu bezeichnet, um Eindeutigkeit herzustellen. Wenn vom LWL-Gleichstellungsplan die Rede ist, ist nicht die Dienstanweisung, sondern der Gleichstellungsplan gemäß § 5 LGG NRW gemeint.

Auch der LWL...

... wird immer "weiblicher": Der Frauenanteil im Gesamtverband liegt bereits bei 67 Prozent mit steigender Tendenz. Die Personalstatistik macht allerdings deutlich, dass

  • Frauen in Führungspositionen und technischen Berufen unterrepäsentiert sind
  • Frauen überproportional Elternzeit und Teilzeitarbeit in Anspruch nehmen
  • Männer in wichtigen Berufsfeldern wie Erziehung, Bildung und Pflege unterrepräsentiert sind

Deshalb verfolgen wir mit unserer Arbeit

  • die Sicherung der Chancengleichheit von Frauen und Männern
  • eine verbesserte Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Beruf und Pflege für alle Beschäftigten
  • die Möglichkeit der partnerschaftlichen Aufteilung von Erwerbsarbeits- und Familienzeit.

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