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Internationaler Frauentag 2022

Heute, am 8. März 2022, ist Internationaler Frauentag! Der Tag, an dem seit mehr als 100 Jahren auf die weiterhin bestehenden sozioökonomischen Ungleichheiten von Frauen und Männern aufmerksam gemacht wird.

Wir befinden uns seit zwei Jahren auf Distanz: So viele persönliche Kontakte sind weggebrochen und wurden durch digitale Formate ersetzt.

Als analogen Gegensatz hat das LWL-Referat für Chancengleichheit in diesem Jahr eine verbandsweite Postkartenaktion organisiert. Wir möchten Ihnen gerne die Gelegenheit geben und dazu einladen, einen DANKE-Gruß zu formulieren und diesen Kolleg:innen und Freund:innen zu senden.

Die Postkarten liegen ab dem 8. März an einem zentralen Ort Ihrer Dienststelle aus. Dank der freundlichen Unterstützung der LWL-Beauftragten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kann diese Aktion in vielen Dienststellen des LWL stattfinden.

DANKE! an alle, die sich beteiligen und so ein Stück persönliche Wertschätzung auf den Weg bringen.

Das LWL-Referat für Chancengleichheit

Das Bild zeigt eine gezeichnete Gruppe von Frauen in Rücksenansicht.

Aktionstag gegen Gewalt an Frauen - Sexualisierte Gewalt ein Videobeitrag von Sira Busch

Sira Busch liefert Zahlen und Fakten zu sexualisierter Gewalt. Sie gibt ein umfassendes Bild über die Strukturen, die dazu führen, dass sexualisierte Gewalt gegen Frauen immer noch bagatellisiert wird.

Mehr über Sira Busch erfahren Sie hier.

Juni 2021Digitaler Gleichstellungsatlas

Die interaktive Anwendung des Gleichstellungsatlas liefert einen umfassenden Überblick über die regionalen Unterschiede bei der Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland. Anhand von 41 Indikatoren zeigt er auf, wie hoch der Anteil von Frauen und Männern an Führungspositionen in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft ist, welche geschlechtsspezifischen Unterschiede es bei Bildung und Berufswahl gibt oder wie sich Frauen und Männer Erwerbs- und Sorgearbeit aufteilen. Hier können Sie es testen.

Darstellung einer Statistik mit zusätzlichen männlichen und weiblichen Symbolen.

Februar 2021Änderungen im Bundeselterngeld beschlossen

Das Elterngeld soll flexibler werden. Erweiterte Teilzeitmöglichkeiten, weniger Bürokratie und eine verlängerte Bezugszeit für Eltern von Frühchen sind nur einige der Reformmaßnahmen, denen der Bundesrat am 12. Februar 2021 zugestimmt hat.

Folgen Sie diesem Link für eine ausführliche Videoerklärung sowie weiteren Infos.

Kleinkind mit Spielzeug auf Teppich.

Dezember 2020Nur die feste Quote wirkt: Evaluation zum FüPoG

Bundesfrauenministerin Giffey und Bundesjustizministerin Lambrecht haben die Stellungnahme der Bundesregierung zur Wirksamkeit des Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst (FüPoG) vorgelegt.

Die Evaluation bestätigt: Verbindlichen Vorgaben führen zu Verbesserungen. Die feste Quote hat laut Evaluation zu einem starken Anstieg der Zahlen von Frauen in Aufsichtsräten geführt und hat auch weitere positive Effekte bei den einbezogenen Unternehmen. Unternehmen, die der festen Quote unterliegen, sind zudem für das Thema Gleichstellung zunehmend sensibel, was sich in Besetzungsverfahren und in häufig besser organisierten Strukturen zur Förderung des Aufstiegs von Frauen niederschlägt. Daher empfiehlt das Evaluationsgutachten eine Ausweitung des Geltungsbereichs der festen Quote, um diese positiven Effekte weiterzutragen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Figur der Justitia mit Waage in der Hand.

25. November 2020Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Jeden Tag versucht ein Mann in Deutschland, seine*n (Ex-)Partner*in zu töten. Jeden dritten Tag tut es einer.

Diese Zahlen gehen aus der polizeilichen Kriminalstatistik 2019 hervor.  In Deutschland werden seit 2015 mehr als 141.000 meist weibliche Opfer von vollendeten oder versuchten Delikten der Partnerschaftsgewalt verzeichnet.

Gewalt gegen Frauen ist ein globales Phänomen und eine der am weitesten verbreiteten Menschenrechtsverletzungen.

Die Corona Krise hat das Gewaltproblem laut einer Studie der TU München noch einmal verschärft. Stressfaktoren wir Quarantäne in kleinen Wohnungen, Schulschließungen und Home Office können zu einer Erhöhung der häuslichen Gewalt führen.

Sollten Sie selber das Opfer von Gewalt sein, erreichen Sie das Hilfetelefon unter 08000 116 016 oder www.hilfetelefon.de

Dunkler Hintergrund, Frau mit Händen vor Gesicht.

30 Jahre Deutsche Einheit - Gleichstellung in Ost und West

Wie sieht es in Ost und West in Sachen Gleichstellung von Männern und Frauen aus? Dieser Film präsentiert die wichtigsten Ergebnisse und zeigt: Es gibt noch einiges zu tun - gerade beim Thema Löhne und Rente.

Die zugrundeliegende Studie finden Sie hier.

Akuthilfe für pflegende Angehörige beschlossen

Wer coronabedingt Angehörige pflegt oder die Pflege neu organisieren muss, erhält nun mehr Unterstützung. Bis Ende September gelten vereinfachte Regelungen:

  • Bis zu 20 Arbeitstage können Angehörige bei einer akut auftretenden Pflegesituation bezahlt der Arbeit fernbleiben, bisher ging das für zehn Tage.
  • Das Pflegeunterstützungsgeld kann ebenfalls bis zu 20 Arbeitstage in Anspruch genommen werden, wenn die Pflege aufgrund von coronabedingten Versorgungsengpässen zu Hause erfolgt (auch hier lag die Grenze zuvor bei zehn Tagen).
  • Pflegezeit und Familienpflegezeit wird flexibler gestaltet. Pflegende Angehörige sollen so leichter eine Freistellung von sechs Monaten (Pflegezeit) beziehungsweise 24 Monaten (Familienpflegezeit) in Anspruch nehmen oder nach einer Unterbrechung wieder aufnehmen können, sei es vollständig oder wenn sie in Teilzeit arbeiten.

Weitere Informationen zu den Akuthilfen erhalten Sie hier.

Sich haltende Hände.

Hilfetelefone für Menschen, die Unterstützung brauchen

In Zeiten des Coronavirus sind Frauen und Kinder im Alltag besonders gefährdet. Denn das sei die Zeit, in der häusliche Gewalt steigen würde. Quarantänemaßnahmen und Social Distancing sorgen dafür, dass Familien die nächste Zeit vermehrt zu Hause verbringen müssen, was viele unterschwellige Konflikte hervorbringt. In China sind die Zahlen von häuslicher Gewalt seit Beginn der Quarantäne-Maßnahmen bereits gestiegen.

Deswegen möchten wir erneut auf das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" aufmerksam machen. Unter der Nummer 08000 116 016 und via Online-Beratung werden Betroffene aller Nationalitäten rund um die Uhr unterstützt.

Außerdem gibt es viele Menschen, die zu einer Corona-Risiko-Gruppe gehören und Unterstützung benötigen. Auf den Hotlines von Gemeinschaft.Online kann Hilfe gefunden werden: Wer praktische Hilfe benötigt (zum Beispiel Einkäufe erledigen oder den Hund ausführen) wird hier Unterstützung aus der Nachbarschaft vermittelt. Die Nummer lautet 07172 9340048. Ältere Menschen, die jemanden zum Reden brauchen, können die Nummer von Silbernetz.de (0800 4708090) wählen.

Die LWL-Universitätsklinik Bochum bietet für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bochum unter umliegenden Städte telefonische Kriseninvention an. Telefon-Hotline: 0234 5077-4567, Montag bis Freitag zwischen 8.00 Uhr und 16.00 Uhr.

Die Krisen-Hotline für Alleinerziehende unter 0201 82 774 799 bietet eine psycho-soziale Beratung durch qualifizierte Ansprechpartnerinnen. Angeboten wird sie vom Verband alleinerziehender Mütter und Väter Landesverband NRW (VAMV NRW).